IG Gegen Rasselisten e. V.

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08.01.2018

Stellungnahme Thüringen, Teil 2

In Thüringen wird weiterhin über die Neufassung des Gesetzes zm Schutz der Bevölkerung vor Tiergefahren - hier speziell über den Teil, der sich mit gefährlichen Hunden beschäftigt - diskutiert.

Zu der Anhörung vor dem Innen- und Kommunalausschuss am 24.08.2017 waren wir ja bereits als Sachverständige geladen und durften bereits unsere Stellungnahme zum Thema Rasseliste und deren Abschaffung abgeben.

Nun liegen die Gesetzentwürfe der Regierungskoalition (bestehend aus SPD/DIE LINKE/GRÜNE) und auch der CDU vor. Das Erfreuliche ist, dass in beiden Gesetzentwürfen keine Rasseliste mehr enthalten ist, und man sich an den Gesetzen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen orientiert.

Derzeit geht es für den endgültigen Gesetzentwurf lediglich noch um Details. So steht noch zur Diskussion, wie lang die "Wartefrist" sein soll, nach der Halter von Hunden, die nach einem Vorfall als gefährlich eingestuft wurden, beantragen können, diese Einstufung zu widerrufen.

Auch die allgemeine Haltersachkunde steht noch zur Debatte.

Wir als Verein waren erneut aufgefordert, in einem erweiterten Anhörungsverfahren eine Stellungnahme zu den beiden vorliegenden Gesetzentwürfen abzugeben.

Diese Stellungnahme ist nun fertig, und wird dem Innen- und Kommunalausschuss in Thüringen vorgelegt.

Wir freuen uns sehr, dass man in Thüringen auf die Expertenrunde gehört und in der Neufassung des Gesetzes Abstand von der Rasseliste nimmt - und wir sind stolz darauf, unseren Teil zu dieser Enscheidung beitragen zu können.

Wir sind zuversichtlich, dass es jetzt kurzfristig gelingen wird, ein neues und modernes Hundegesetz ohne Rasseliste in Thüringen zu verabschieden.

 Stellungnahme Thüringen 2.pdf


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